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Tag des Dialogs: Wie kommen wir raus aus der Gewaltspirale?

Tag des Dialogs: Wie kommen wir raus aus der Gewaltspirale?

Tag des Dialogs: Wie kommen wir raus aus der Gewaltspirale?

# Engagierte

Tag des Dialogs: Wie kommen wir raus aus der Gewaltspirale?

riege, Gewalt, Flucht, gesellschaftliche Polarisierung – und mittendrin Religionen, die für Frieden stehen wollen, deren Sprache aber mitunter auch zur Rechtfertigung von Gewalt missbraucht wird. Wie können Judentum, Christentum und Islam dazu beitragen, Konflikte zu überwinden und neue Wege zum Frieden zu eröffnen? Darum geht es beim „Tag des Dialogs“ am Mittwoch, 21. Oktober, von 10 bis 17 Uhr in der Evangelischen Studierendengemeinde auf dem Campus Westend der Goethe-Universität Frankfurt, Siolistraße 7.

Der Studientag steht unter der Überschrift „Konflikte dennoch überwinden? Friedenspotentiale von Religionen in Zeiten von Krieg und Polarisierung“. Gesucht wird ganz bewusst nach Perspektiven, die über die bekannte Gewaltlogik hinausführen: Welche politischen, sozialen und vor allem spirituellen Ressourcen bringen die drei Religionen mit? Und was können sie Hass, Ausgrenzung und der scheinbar immer neuen Spirale von Gewalt entgegensetzen?

Den Eingangsimpuls „Friedenslogik versus Kriegslogik – was ist mit dem Sicherheitsaspekt?“ gibt die Theologin und Pädagogin Karen Hinrichs, bis 2025 Geschäftsführende Direktorin des Friedensinstituts der Evangelischen Hochschule Freiburg. Danach kommen mit Dr. Muhammad Sameer Murtaza, Bischöfin Prof. Dr. Beate Hofmann und Rabbiner Dr. Dr. Edward van Voolen muslimische, christliche und jüdische Perspektiven miteinander ins Gespräch.

Am Nachmittag geht es in Workshops stärker in die Praxis: etwa darum, wie Gespräche über Israel und Palästina gelingen können, ob und wie Frieden gelernt werden kann und welche Möglichkeiten es für gemeinsames Handeln für eine friedlichere Welt gibt. Den Abschluss bildet ein Fishbowl-Podium mit Kirchenpräsidentin Prof. Dr. Christiane Tietz und den Workshop-Leitenden.

Der Tag des Dialogs richtet sich besonders an Haupt- und Ehrenamtliche in Kirche, sozialer Arbeit und Jugendarbeit, an Lehrkräfte und pädagogische Fachkräfte sowie an alle, die sich mit interreligiösen und interkulturellen Fragen beschäftigen. Studierende sind ebenfalls ausdrücklich willkommen. Für Lehrkräfte ist die Veranstaltung als Fortbildung akkreditiert.

Veranstalter ist das Zentrum Oekumene der EKHN und der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck gemeinsam mit mehreren Kooperationspartnern. Anmeldeschluss ist am 18. Oktober.

Weitere Informationen und Anmeldung:

https://zentrum-oekumene.de/de/veranstaltungen/veranstaltungen-detailseite/termin/details-54269

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