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Mutaufbruch: Neues Coaching-Angebot für Frauen in Kirchenvorständen

Mutaufbruch: Neues Coaching-Angebot für Frauen in Kirchenvorständen

Mutaufbruch: Neues Coaching-Angebot für Frauen in Kirchenvorständen

# Engagierte

Mutaufbruch: Neues Coaching-Angebot für Frauen in Kirchenvorständen

Mut fassen, Verantwortung übernehmen, Kirche mitgestalten: Mit dem Projekt „Mutaufbruch“ richten sich die Evangelischen Frauen in Hessen und Nassau gezielt an Frauen, die sich in Kirchenvorständen und Ortsvertretungen engagieren – oder darüber nachdenken, diesen Schritt zu gehen. Über das gesamte Jahr 2026 hinweg bietet das Projekt ein breit angelegtes Coaching- und Begleitangebot, das online in zahlreichen Terminen wahrgenommen werden kann.

Im Mittelpunkt steht eine Erfahrung, die viele Frauen teilen: Die Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen, ist da – zugleich aber auch Unsicherheiten, Fragen und manchmal auch Frustration angesichts komplexer kirchlicher Strukturen und Veränderungsprozesse. Genau hier setzt „Mutaufbruch“ an. Das Projekt nimmt die Ambivalenz ernst – zwischen Engagement und Zweifel, zwischen Aufbruch und Widerstand – und übersetzt sie in konkrete Unterstützung.

„Mut und Wut sind eng verbunden – gemeinsam bewegen wir etwas“: Unter diesem Leitgedanken bietet das Programm Raum, eigene Erfahrungen zu reflektieren, Entscheidungen zu klären und neue Handlungsmöglichkeiten zu entwickeln. In kollegialen Beratungsformaten, theologischen Impulsen und moderierten Gesprächen geht es unter anderem um die Frage, ob eine Kandidatur für ein kirchliches Leitungsamt infrage kommt, wie eigene Ideen eingebracht werden können und welche strukturellen oder rechtlichen Rahmenbedingungen zu beachten sind.

Das Angebot ist bewusst niedrigschwellig organisiert: Mehr als 30 digitale Termine zwischen April und November ermöglichen eine flexible Teilnahme – vormittags, nachmittags oder abends. Ergänzt werden die offenen Coaching-Treffen durch spezielle Einheiten zu rechtlichen Fragen in Zusammenarbeit mit der Ehrenamtsakademie sowie durch Austauschformate mit erfahrenen Frauen aus kirchlichen Leitungsgremien.

Hintergrund ist auch der Blick auf die kommenden Kirchenvorstandswahlen und die laufenden Veränderungsprozesse in der EKHN. Viele Frauen erleben, dass Entscheidungsräume größer werden, während gleichzeitig das Gefühl von Einfluss und Selbstwirksamkeit abnimmt. Das Projekt möchte genau hier ansetzen: ermutigen, stärken und konkret begleiten – damit Frauen ihre Perspektiven in kirchliche Leitungsstrukturen einbringen können.

„Mutaufbruch“ ist dabei mehr als ein einmaliges Angebot: Das Projekt ist in zwei Phasen angelegt. Während 2026 die Entscheidung für oder gegen ein Leitungsamt begleitet wird, eröffnet eine zweite Phase im Jahr 2027 weitere Wege des Engagements – auch unabhängig von einem offiziellen Amt.

Die Teilnahme an den Online-Angeboten ist unkompliziert möglich. Alle Termine sowie die Anmeldung sind unter www.evangelischefrauen.de/mut zu finden.

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