03/06/2026 0 Kommentare
Museumsbesuch zur deutschen Auseinandersetzung mit der NS-Zeit
Museumsbesuch zur deutschen Auseinandersetzung mit der NS-Zeit

Wie erinnern wir uns heute an die Zeit des Nationalsozialismus – und wie hat sich der Umgang mit dieser Vergangenheit seit 1945 verändert? Diesen Fragen widmet sich ein gemeinsamer Museumsbesuch des Steinheimer Familien- und Generationenzentrums und des Fördervereins für die Bildungsarbeit der Evangelischen Kirchengemeinde Steinheim am Mittwoch, 1. Juli. Ziel ist die Ausstellung „Die Nazis waren ja nicht einfach weg“ im Museum für Kommunikation Frankfurt, Schaumainkai 53. Beginn ist um 17 Uhr.
Die Ausstellung des Schulmuseums der Universität Erlangen-Nürnberg beleuchtet die schwierige Auseinandersetzung der Deutschen mit ihrer nationalsozialistischen Vergangenheit nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs. Während viele Menschen ihre Mitverantwortung verdrängten und über das Geschehene schwiegen, entwickelte sich in Ost- und Westdeutschland über Jahrzehnte hinweg ein unterschiedlicher Umgang mit der Erinnerungskultur. Die Ausstellung zeichnet diesen Wandel nach und stellt zugleich die Frage, wie künftige Generationen an die NS-Geschichte erinnern wollen.
Besonders bemerkenswert: Die Ausstellung wurde gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern aus ganz Deutschland entwickelt und richtet sich ausdrücklich auch an junge Menschen. Sie verbindet historische Bildung mit aktuellen Fragen gesellschaftlicher Verantwortung und demokratischer Erinnerungskultur.
Die Teilnahmegebühr beträgt 16 Euro zuzüglich RMV-Ticket. Kinder und Jugendliche zahlen 3 Euro; für sie wird ein Zuschuss des Fördervereins gewährt. Anmeldungen sind ab sofort per E-Mail an kirchengemeinde.steinheim@ekhn.de möglich. Weitere Informationen gibt es unter Telefon 06181 661760.
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