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Frauen in der digitalen Welt - dreiteilige Online-Reihe: Rollenbilder, Antifeminismus und KI

Frauen in der digitalen Welt - dreiteilige Online-Reihe: Rollenbilder, Antifeminismus und KI

Frauen in der digitalen Welt - dreiteilige Online-Reihe: Rollenbilder, Antifeminismus und KI

# Engagierte

Frauen in der digitalen Welt - dreiteilige Online-Reihe: Rollenbilder, Antifeminismus und KI

Wie werden Frauen in digitalen Räumen dargestellt, angesprochen und beeinflusst – und wie können sie selbst die digitale Welt mitgestalten? Unter dem Titel „Frauen in der digitalen Welt: Objekt – Konsumentin – Akteurin“ widmet sich das Zentrum Bildung der EKHN in einer dreiteiligen Online-Reihe im Oktober und November unterschiedlichen Facetten dieser Fragen. Im Mittelpunkt stehen Mütterbilder auf Instagram, antifeministische Narrative in sozialen Medien sowie Geschlechtergerechtigkeit bei Künstlicher Intelligenz.

Die drei Veranstaltungen finden am 22. und 29. Oktober sowie am 5. November 2026 online statt. Die Teilnahme ist kostenfrei, die Module können unabhängig voneinander besucht werden.


22. Oktober: Konstruktion von Mütterbildern in den sozialen Medien

Eltern und insbesondere Mütter bilden große Communities in sozialen Netzwerken. Doch welche Vorstellungen von Mutterschaft und Care-Arbeit werden dort vermittelt? Das erste Modul richtet den Blick vor allem auf Instagram und fragt, wie Mütter sich selbst darstellen, welche Bilder von Mutterschaft dabei entstehen und welche Wirkung diese entfalten können.

Grit Marti Lange und Hannah Lichtenthäler setzen sich kritisch mit diesen (Selbst-)Darstellungen auseinander. Dabei geht es auch um mögliche Verschränkungen mit Antifeminismus und rechts-autoritären Ideologien.

Weitere Informationen und Anmeldung:
https://www.zbg-ekhn.de/veranstaltungen/kurs/1-Online-Frauen-in-der-digitalen-Welt-Konstruktion-von-Muetterbildern-in/2026-D-086


29. Oktober: Antifeministische Narrative auf Social Media und Konterstrategien

Stereotype Rollenbilder, digitale sexualisierte Gewalt und Radikalisierung sind auch in sozialen Medien präsent. Antifeministische Inhalte können dort insbesondere junge Menschen erreichen und deren Sicht auf Geschlecht und Gesellschaft beeinflussen.

Im zweiten Modul erläutert Lara Niederberger vom Medienbildungsverein „mediale pfade“, wie antifeministische Narrative in sozialen Medien funktionieren. Dabei bleibt es nicht bei der Problembeschreibung: Ein Schwerpunkt liegt auf konkreten Möglichkeiten zur Aufklärung und auf Strategien, mit denen solchen Erzählungen etwas entgegengesetzt werden kann.

Vorgestellt werden unter anderem Methoden, die „mediale pfade“ und die Universität zu Köln im Forschungsprojekt „Unlearning Anti-Feminism on TikTok“ entwickelt haben.

Weitere Informationen und Anmeldung:
https://www.zbg-ekhn.de/veranstaltungen/kurs/2-Online-Frauen-in-der-digitalen-Welt-Antifeministische-Narrative/2026-D-087


5. November: Feministische KI – Ungerechtigkeit überwinden

Künstliche Intelligenz entsteht nicht unabhängig von der Gesellschaft, in der sie entwickelt und eingesetzt wird. Sie kann bestehende Machtverhältnisse, Stereotype, Vorurteile und Ungleichheiten widerspiegeln und reproduzieren. Das dritte Modul fragt deshalb, was eine intersektional-feministische Perspektive auf KI verändern könnte.

Wie lassen sich Ungerechtigkeiten und einschränkende Geschlechterrollen erkennen und ihnen entgegenwirken? Welche Möglichkeiten gibt es für mehr Transparenz, Gestaltungsmacht und Gerechtigkeit? Und wie realistisch ist dieser Anspruch angesichts einer technologischen Entwicklung, die wesentlich von profitorientierten Tech-Konzernen geprägt wird?

Diesen Fragen geht Dr. Eva Gengler, Speakerin, Co-Founderin der feminist AI Community und Autorin von „Feministische KI“, nach.

Weitere Informationen und Anmeldung:
https://www.zbg-ekhn.de/veranstaltungen/kurs/3-Online-Frauen-in-der-digitalen-Welt-Feministische-KI-Ungerechtigkeit/2026-D-088

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